Wer hätte das gedacht: Bitterstoffe können nicht nur für die Verdauung zuträglich sein, sondern auch für die Haut! Dementsprechend beliebt sind in letzter Zeit Bittercremes geworden. Sie pflegen nicht nur die Haut mit gesunden Fetten und Ölen, sondern mit sekundären Pflanzenstoffen wie Bitterstoffen, Gerbstoffen und dergleichen. Wir schauen uns an, welche Bittercremes es auf dem Markt gibt und welche davon die beste ist.
BitterKraft! ist die ehemalige Marke Gutsmiedl, welche als Erfinder der Bitterstoffe gilt. Auszüge von BitterKraft! werden immer nach der ursprünglichen Rezeptur von Hildegard von Bingen hergestellt. Enthalten sind darum nur ausgewählte und hochwertige Pflanzenextrakte in bester Qualität.
Für uns war einmal ausschlaggebend, dass die BitterKraft! Creme nach allen Maßstäben der Nachhaltigkeit und Tierfreundlichkeit hergestellt wurde. Tierversuche sind also fehl am Platz, ebenso wie künstliche Zusatzstoffe.
Hinzu kommt die Anwendung, die bereits Freude bereitet. Die BitterKraft! Creme zieht schnell ein und hält dennoch stundenlang die Haut feucht, ohne sie austrocknen zu lassen. Wird die Creme vor dem Schlafengehen aufgetragen, bringt das nicht nur einen beruhigenden Duft mit sich, sondern auch bis zum Morgen gepflegte Hände. Das fanden wir besonders in der Winterzeit praktisch, wenn die Hände dazu neigen, trocken und rissig zu werden.
Wir empfehlen die Anwendung einmal täglich, idealerweise als Tagescreme. Dann haben die wohltuenden Bitterstoffe mehr als genug Zeit, deiner Haut Gutes zu tun.
Auf dem zweiten Platz haben wir ebenfalls einen hochwertigen Hersteller von Bitterstoffen – Bitterstern mit der Bitterstern Creme Schnelle Hilfe. Diese Creme setzt auf schnelle Linderung bei Beschwerden wie Trockenheit oder Juckreiz durch natürliche Inhaltsstoffe. So wird diese Creme vereinzelt auch gegen Neurodermitis empfohlen.
Wir empfanden die BitterKraft! Creme als besser geeignet für den Alltag, zur alltäglichen und wohltuenden Pflege. Die Bittercreme von Bitterstern erweckt eher den Eindruck eines Präparats, welches man gegen gewisse Beschwerden wie Juckreiz oder Insektenstiche verwendet. Darum erscheint uns diese Bittercreme weniger für den Alltag geeignet. Sie besteht jedoch wie die BitterKraft! Creme nur aus natürlichen Inhaltsstoffen und ist nachweislich vegan.
Das Wirkprinzip dieser Creme basiert auf einem von der Universität Freiburg vorgestelltem Prinzip. Wir empfanden in der Redaktion die jahrhundertealte Rezeptur von Hildegard von Bingen als besser, weil sich diese über die Jahre bewährt hat.
Wir fassen also zusammen, dass die Bitterstern Creme auf jeden Fall eine hohe Qualität aufweist, was man auch bei der Anwendung merkt. Es ist nur schade, dass dieses Mittel nicht wirklich für den alltäglichen Gebrauch konzipiert wurde. Bei Insektenstichen oder Hautirritationen können wir uns auch gut den Gebrauch der BitterKraft! Creme vorstellen, ohne dass extra die Bitterstern Creme Schnelle Hilfe benötigt würde.
Auf dem dritten Platz landet eine Kräuter-Creme, die eigentlich keine Bittercreme ist. Die enthaltenen Pflanzenauszüge ähneln jedoch denen einer Bittercreme, weshalb wir sie in diesen Test aufgenommen haben. Die Sanct Bernhard Kräuter-Creme kann eine hochwertige Ergänzung der eigenen Pflege sein. Nennenswert sind die Kräuterextrakte und hier insbesondere das Stiefmütterchenkraut, welches durch Salbei, Arnika, Brennnessel, Birkenblätter und Schachtelhalmkraut ergänzt wird. Hinzu kommt eine hochwertige Grundlage an Ölen, zu denen Jojobaöl, Weizenkeimöl, Avocadoöl und Karottenöl gehören. Hiermit strahlt die Kräuter-Creme einen angenehm aromatischen Duft aus.
Die Hersteller der Creme werben damit, dass diese entzündungshemmend wirken könne, was ihre Vorteile gegen unreine Haut erklären soll. Bei langwierigem Gebrauch könnte dieser Effekt auch sicherlich auftragen, bei unseren kurzzeitigen Tests haben wir keine derartigen Vorteile bemerkt. Wir empfehlen jedoch die Sanct Bernhard Kräuter-Creme gerne weiter, um die eigene Haut mit hochwertigen Pflanzenextrakten im Alltag zu versorgen.